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Kostenlose gegen bezahlte Onlinespiele

Dies ist eine allseits bekannte Debatte unter Gamern überall auf der Welt, besonders in der MMO (Massively Multiplayer Online = Sehr viele Mitspieler online) Szene. Was ist besser? Ein Gratisspiel oder ein Pay-to-play (Bezahle-um-zu-spielen) Spiel? Nun, die Bezeichnungen können irreführend sein. Es gibt viele verschiendene Bedeutungen unter “Gratisspiel” oder “pay-to-play Spiel” und dieser Artikel erklärt einige davon. Es ist besonders wichtig, dass Sie wirklich wissen, was Sie bekommen, bevor sie ein solches Spiel herunterladen.

Wenn man über MMOs redet, bedeutet “gratis” nicht gleich völlig gratis. Es gibt trotzdem einen Eingangsbetrag, der bezahlt werden muss – den Kaufpreis des Spiels. Der Unterschied zwischen gratis und pay-to-play zeigt sich in den Folgekosten. Bekannte MMOs wie World of Warcraft (WoW) und Warhammer Online sind auf Folgekosten angewiesen, was bedeutet, dass der Spiele monatlich bezahlen muss, um das Spiel weiter spielen zu können. Spiele wie Guild Wars (GW) allerdings, sind gratis, also ohne monatliche Kosten.

An diesem Punkt scheint es als seien Gratisspiele besser. Allerdings haben Spiele wie WoW meist viel mehr Inhalt und häufigere Patches, welche das Spielgeschehen tiefer und intensiver machen. Guild Wars fehlt dieser Inhalt. Auch wenn man beide Spiele zuerst kaufen muss, sichern monatliche Zahlungen bei WoW, dass das Spiel konstant auf der neuesten Version ist und neuen Inhalt hat.

Unsere Spieletipps:

Aber es kommt auf Sie an, welches Modell Sie unterstützen wollen. WoW und GW basieren beide auf Fantasy, jedoch sind sie trotzdem sehr unterschiedlich. Manche lieben GW so sehr, dass sie behaupteten, monatliche Gebühren zahlen zu wollen (würden dies allerdings nie für WoW tun), und viele WoW-Spieler halten ihre monatlichen Zahlungen für völlig angemessen.

Andere Spiele sind gratis in dem Sinne, dass sie überhaupt keine Eingangsgebühr (also einen Kaufpreis) und monatliche Kosten verlangen. Viele unabhängige Spieleentwickler verfolgen diese Politik und die Entwickler wollen nicht unbedingt Geld mit ihrem Produkt verdienen – sie wollen den Spielern nichts anderes als ein gutes Spiel liefern. Die Schattenseite daran ist, dass solchen Spielen meist die Tiefe und Produktionsqualität fehlen, welche bei pay-to-play Spielen garantiert ist.

Einige Spiele bieten eine grundlegende “Vanilla” Version, welche zunächst gratis ist, aber dann von Mikro-Transaktionen lebt, welche viele kleine Einkäufe sind, die für Sachen wie in-Game-Verbesserungen und Personalisierungen von Waffen und Rüstung sind. Das Spiel kann ohne solche Mikro-Transaktionen gespielt werden, ist allerdings meist so angelegt, dass Spieler, die etwas bezahlen meist einen Vorteil haben.